Durchfall/Darmkrämpfe

Durchfall & Darmkrämpfe des Hundes

Immer wieder kontaktieren uns Hundebesitzer/innen, deren Hunde an einem Durchfall und Darmkrämpfe leiden. Manche Hunde magern ab und sind ständig erschöpft. Oft sind die Hundebesitzer/innen ratlos und suchen nach den richtigen Behandlungsmöglichkeiten, um ihren Hunden zu helfen. 

Es gibt viele Krankheitsbilder bei chronischen Darmerkrankungen des Hundes. Anhand der Symptome können Diagnosen wie z.B.  IBD „Inflammatory Bowel Disease“ oder futtermittelbedingter Durchfall, Histaminintoleranz und gestörte DAO gestellt werden.  

                                  

Bei der IBD ist meist der Dünn- und Dickdarm des Hundes betroffen. Der Darm wird permanent durch zugeführte Nahrung gereizt und die Darmschleimhaut schwillt an. In manchen Fällen vernarbt die Darmschleimhaut sogar. Das Futter wird nicht mehr richtig verdaut und der Hund erhält dadurch zu wenig Nährstoffe. Dies kann bei dem Hund dann zu einer Verschlechterung des Allgemeinbefindens führen.

Unterschiedliche Auslöser, wie allergische Reaktionen auf Futtermittelstoffe, z.B. tierische Proteine verschiedener Tierarten können den Hundedarm reizen. Unverträglichkeiten von Zusatzstoffen zählen sehr oft zu den Auslösern von Durchfällen des Hundes. Hier sind vor allem Konservierungsstoffe, synthetische Vitamine und Mineralstoffe zu nennen. Aber auch viele Kräuterzusätze die vor allem beim Barfen oder Rohkostfütterung dem Hund verabreicht werden, können durch allergische Reaktionen zu Durchfall und Darmkrämpfen führen.

Die oft dem Trockenfutter zugesetzten Sojaextrakte, Hefeextrake, Tomatenextrakte und Zitronensäure. sind auch Konservierungsstoffe, denn irgendwie muss das Trockenfutter ja haltbar gemacht werden. Diese Zusätze werden aber nicht unter Konservierungsstoffe aufgeführt und somit wird sehr gerne damit geworben, dass das Futter keinerlei Konservierungsstoffe enthält.

Histaminintoleranz kann nicht nur Menschen, sondern auch Hunde betreffen. Bei einer Histaminintoleranz reagiert der Hunde Körper auf eine erhöhte Menge an Histamin mit Unverträglichkeitsreaktionen. Histamin kommt natürlicherweise im Körper vor, steckt aber auch in vielen Lebensmitteln. Mögliche Symptome einer Histaminintoleranz sind Quaddeln auf der Haut, Juckreiz, Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden wie Darmkrämpfe und Durchfälle. Mehr zur Histaminintoleranz bei Hunden finden Sie hier.

Auch ein gestörtes mangelndes DAO Enzym kann für Durchfälle und Allergien verantwortlich sein. ( Dazu mehr unter DAO )

Ein verändertes Mikrobiom des Hunde Darmes oder auch genetische Komponenten bei unterschiedlichen Hunderassen kommen in Betracht bei Durchfallerkrankungen.

Viele Durchfallerkrankungen des Hundes zeigen auch blutigen Stuhl vor allem oft mit Schleimhautabsonderungen. Dies macht vielen Hundehaltern massiv Angst und sie gehen zum Tierarzt. Dieser spritzt oft aufgrund der vorliegenden Entzündung ein Antibiotikum.

Antibiotika rücken nicht nur pathogenen Bakterien, sondern auch den wichtigen nützlichen Darmbakterien zu Leibe. Dadurch ist die Darmflora nach einer Behandlung mit Antibiotika weniger vielfältig als zuvor. Zudem kann es sehr lange dauern, bis die Darmflora des Hundes vollständig wiederhergestellt ist Da aber bereits ein gestörter Darm vorliegt, unterdrückt es nur die Symptomatik und hebt sie leider nicht auf.

Seit kurzem gibt es vielleicht noch ein weiteres Argument für einen sparsameren Umgang mit Antibiotika. Eine Studie des MIT und Harvard an Mäusen zeigt, dass Antibiotika das Immunsystem auf unterschiedliche Weise beeinträchtigen [2]. Antibiotika können zum Beispiel die Fähigkeit der Immunzellen von Mäusen zum Töten von Bakterien einschränken.

Darüber hinaus können Antibiotika den bakteriellen Krankheitserreger sogar beschützen, indem sie die biochemische Umgebung des Krankheitserregers verändern. Die Studie wurde in Cell Host & Microbe veröffentlicht.

Alles gute Gründe, um Antibiotika nur dann einzusetzen, wenn es wirklich notwendig ist.

Kurzfristig heftig auftretende Durchfälle können auch eine Ursache in einer Vergiftung haben.

Hier sei anzuführen, dass das breite Düngen auf Feldern mit Pestiziden und Herbiziden zu einer Vergiftung des Hundes führen welches mit Durchfällen und auch Erbrechen einhergehen kann.

Hier sollten Kohletabletten als Erstmaßnahme gegeben werde.

Wichtig ist, die Entzündung der Schleimhaut in Schach zu halten und auf eine Nahrung umzustellen, welches den Hundedarm nicht weiter reizt. 

Durch eine konsequente Umstellung der Nahrung die für den Hund verträglich ist und eine Vermeidung der Auslöser für die

Darmerkrankung wird mit sehr viel Geduld der Hund seine Darmkrämpfe und den Durchfall los werden können.

Sehr viel Geduld müssen Sie haben, denn eine Darmerkrankung braucht Zeit zum ausheilen und beim kleinsten Fütterungsfehler kann Sie wieder aufflammen.

 Ein bioenergetischer Allergen Test kann hier eine sehr gute Hilfestellung bieten um nur Nahrungsmittel für den Hund zu verwenden, die für ihn verträglich sind. 

Dazu kann Elmbarna und Cheveyo Darm 42 unterstützend für den Darm verabreicht werden.