Knochenentzündung beim Hund

Knochenentzündung/Panostitis beim Hund

Besonders junge, noch wachsende Hunde in einem Alter von 5 bis 18 Monaten sind von Panostitiden betroffen, in Einzelfällen jedoch auch ältere Tiere. Einige Hunderassen sind gehäuft betroffen.

Bei einer Knochenentzündung handelt es sich um eine schmerzhafte Entzündung der langen Junghunde KnochenentzündungRöhrenknochen. Die Panostitis betrifft vor allem das Fettmark.

 

Diese Knochenentzündung tritt meistens während der Wachstumsphase der jungen Hunde auf.

Sie tritt vor allem bei Hunden mittelgroßer oder großer Rassen auf und ist äußerst schmerzhaft für den Hund.

In der Regel sind Hunde im Alter von 5- 8 Monaten betroffen.

Wie die Knochenentzündung entsteht ist noch nicht genau geklärt. Bei bisherigen Untersuchungen wurden weder Viren noch Bakterien ausgemacht die diese Entzündung erklären könnten.

Man geht aber davon aus, dass eine zu kalorienreiche Nahrung und eine Überversorgung mit Kalzium die Kanäle für die Blutgefäße im Knochen verengt: Es kommt zu einem Blutstau vor den Engstellen und damit zu einer Durchblutungsstörung in den wachsenden Knochen. Diese Durchblutungsstörung wiederum löst die heftigen Schmerzen aus, die den Hund veranlassen zu lahmen.

Hier gilt es besonders auf Trockenfutter hinzuweisen, welches  die  synthetischen Mineralstoff- und Vitaminzusätze nicht angepasst an Rasse bzw. Größe und Verbrauch des Hundekörpers anpasst.

Ein Überschuss von Kalzium oder auch Vitamin D führt zu Knochenprobleme beim Hund. Geben Sie vor allem keine Nahrungsergänzungsmittel zum Alleinfutter hinzu.

Da Fertigfutter bei der Herstellung erhitzt wird, fehlen ihm offenbar bestimmte Zucker-Eiweiße, die für den Aufbau von Knochen und ganz besonders von Gelenkknorpel wichtig sind. Mit Fertigfutter ernährte Tiere neigen daher verstärkt zu Lahmheiten, da die Knorpelschicht in den Gelenken viel zu dünn ist und schnell geschädigt werden kann. Auch bei der Entstehung der Hüftdysplasie (HD) wird die Rolle der Ernährung mit Fertigfutter als verschlimmernder Faktor diskutiert. Schawalder et.al. sehen einen Zusammenhang zwischen Fertigfutter („eiweißangreichertes Hochenergiefutter) und dem Entstehen der Panostitis (springende Lahmheit) beim Junghund. Frischfleischfutter enthält die entsprechend knorpelaufbauende Stoffe in genügender Menge – so lebt der Hund ohne Schmerzen und Lahmheiten! (Lit.: Schweizer Archiv für Tierheilkunde, Seite 115 - 130, Band 144, 2002, Heft 3 © Verlag Hans Huber, Bern)

Panostitis tritt sehr häufig circa bis zu 3 Monate nach einer Impfung auf.

(Studien Dr. Jean Dodds).

Aluminium (Zusatzstoff in Impfungen) stört den Stoffwechsel von Calcium, Chrom, Eisen, Fluor, Kupfer, Magnesium, Phosphor, Silizium, Zink sowie der Vitamine B6 und D.

Meist ist nicht nur ein Knochen von der Knochenentzündung betroffen. Typisches Symptom einer Knochenentzündung ist daher, dass der Hund mal das eine Bein, mal das andere mehr schont.

Je nachdem welches Bein dem Hund gerade mehr „weh tut“. Die Knochenentzündung macht den Hund  häufig appetitlos und matt, seine Körpertemperatur kann leicht erhöht sein.

Die Bewegungsfreude geht verloren da der Hund unter Schmerzen leidet. Gerade zuvor eher bewegungsfreudige Hunde wollen nicht mehr so richtig laufen und fangen an zu Lahmen.

Wenn man versucht das Bein abzutasten kann es zu Schmerzäußerung, knurren und auch schnappen des Hundes kommen.Die Knochenentzündung  kann sich auf ein Bein  des Hundes beschränken, oder aber es kann mehrere Beine treffen. Es kann auch von einem zum anderen Bein überspringen.

Das Ausmaß der Krankheit ist ganz verschieden und die Hunde hinken unterschiedlich stark. In der Regel tritt die Knochenentzündung ganz  plötzlich auf und wird über mehrere Tage immer schlimmer. Die akute Phase dauert in der Regel um die drei Wochen, dann nimmt  die Entzündung oft ab, kann aber wieder erneut aufflammen, am selben Bein oder an einem anderen. So kann der gesamte Krankheitsverlauf eine Woche bis zu mehreren Monaten andauern.

Zur Schulmedizinischen Behandlung kann die Knochenentzündung des Hundes auch alternativ behandelt werden.

Als erstes sollte an die Futterumstellung gedacht werden. Wenige Rohproteine sind angesagt. Am besten ist es den Hund auf Rohfütterung oder gekochtes Futter umzustellen.

Den Schmerz behandelt man zum Beispiel mit Quarkwickel oder Retterspitzwickel an den betroffenen Gelenken.

Gegen die Schmerzen und Entzündung kann Traumeel oder Wobenzym gegeben werden.Im weiterem wäre es hilfreich mit Cheveyo – Gelenkstark Tropfen das Skelett und das Bindegewebe zu unterstützen.

Cheveyo – Gelenkstark Tropfen können Welpen und Junghunde ohne Nebenwirkungen zur Unterstützung des Wachstums gegeben werden. Auch ältere Hunde profitieren von dieser Unterstützung des Gelenk- und Bindegewebe Apparates.

Der Hund sollte geschont werden.

Der Hund darf während der starken Schübe nicht übermäßig belastet werden. Spaziergänge sind vornehmlich an der Leine zu unternehmen und kurz zu halten.  Ein Ausgleich sollte geistige Arbeit mit dem Hund in der Wohnung bringen.

 Bis das Tier ausgewachsen ist, kann es immer wieder zu Schüben kommen, muss es aber nicht.

Wünschen Sie eine Behandlung weil ihr Hund an Knochenentzündung leidet, nehmen Sie zu uns Kontakt auf. Wir sind Ihnen bei der alternativen Behandlung abgestimmt auf ihren Hund gerne behilflich.

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