Kräuter A - C

Einnahme Empfehlung 
Kräuter, können sowohl trocken wie auch frisch dem Hund zugefüttert werden. Im Allgemeinen werden jedoch getrocknete Kräuter von Hunden bevorzugt. Diei Portion von einem guten Teelöffel bis zu einem Esslöffel dem Futter beimengen Man sollte das  Kraut seiner Wahl immer Kurweise für 3 - 4 Wochen dem Hundgeben und dann entweder wechseln oder die Zugabe zum Futter einstellen. Auch das Kochen eines Tees oder Sud aus Kräutern ist möglich. Der erkaltete Sud/Tee wird dann mit der Rohkost-Ration vermengen.

A

Astragalus (Astragalus membranaceus) 

Die Astragaluswurzel stimuliert das Immunsystem, ist ein Herztonikum, fördert die Durchblutung der Niere und ist ein wirksamer Entzündungshemmer. Des Weiteren ist Astragalus ein gutes Mittel bei Krebs und Viruserkrankungen und kann den Anfang einer Demenz verzögern.Bei Schilddrüsenüberfunktion könnte Astragalus auch hilfreich sein.Aufgrund seiner mannigfaltigen Inhaltsstoffe wirkt er kräftigend bei Stress, Abwehrschwäche und Erkältung. 

  • antioxidativ

  • immunstimulierend

  • antitumoral

  • antiviral

  • antibakteriell

  • entzündungshemmend

  • tonisierend / vitalisierend

  • herzschützend

  • nervenschützend

  • entstressend

  • verjüngend

  • entgiftend

  • diuretisch (entwässernd)

 Gegenanzeigen: Nicht bei Schilddrüsenunterfunktion des Hundes und bekannter Autoimmunerkrankungen einsetzen.

 

Arnika

Arnika wirkt  abschwellend, entzündungshemmend und antiseptisch

Der grundsätzlich giftige Arnika darf nur Außen verwendet werden.
Auf offene Wunden sollte Arnika ebenfalls nicht angewendet werden, obwohl früher Arnika als Jodtinktur eingesetzt wurde. Für Hunde ist Arnika als Heilkraut giftig.

Allerdings in der Homöopathie ist Arnika ein sehr gutes Mittel für Hunde.

 

Alfalfa

Die Araber gaben Alfalfa seinen Namen Al-Fal-Fa, was Vater aller Nahrungsmittel bedeutet. Sie beobachteten, dass ihre Pferde schneller, stärker und gesünder waren, wenn sie regelmäßig Alfalfa bekamen. Alfalfa unterstützt die Leber, fördert die Verwertung von Fetten in der Nahrung, verhindert das Wachstum von Krebszellen, lindert allergische Beschwerden, entsäuert und hilft bei Gelenkserkrankungen aller Art. Alfalfa fördert die Bildung von roten Blutkörperchen, normalisiert den Hormonhaushalt, hilft den Urin alkalisch zu machen, bei Untergewicht zur Appetitanregung und durch seinen Vitamin K-Gehalt hilft Alfalfa bei der Blutgerinnung. Alfalfa enthält sehr viel Calcium, Eisen, Zink, alle Vitamine insbesondere Vitamin K, Chlorophyll, Biotin und Spurenelemente. Benutzt werden die Grünteile (Blätter) der erwachsenen Planze als Futterzusatz. Gegenanzeigen: nicht bei gleichzeitiger Gabe von blutverdünnenden oder fettabbauenden Mitteln füttern, Sprossen sollten generell nicht verfüttert werden.

 

Brunnenkresse   (Nasturtium officinale)

Auf Grund ihrer Inhaltsstoffe wird sie als vitaminreiches Reiz- und Umstimmungsmittel eingesetzt.Brunnenkresse kann auch gut gemischt mit Löwenzahn verwendet werden.Die Brunnenkresse wird bereits seit langer Zeit als Heilkraut verwendet und kann dem HUnd sehr gut zugefüttert werden. Die Brunnenkresse wirkt appetitanregend, harntreibend, wehenanregend und fördert den Stoffwechsel. Die Brunnenkresse gilt als sehr jodhaltiges Gemüse. Neben Jod enthält die Brunnenkresse Bitterstoffe, Zucker,Gerbstoffe, Vitamine (Vitamin C, A, E, B1 und B2) Mineralstoffe (Phosphor, Eisen, Natrium, Kalium und Kalzium) und ätherische Öle. Zum Großteil besteht die Brunnenkresse aus Wasser. Einen geringen Anteil nehmen Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß ein.

 

Birkenblätter : 
Die Blätter wirken Harn treibend, leicht krampflösend und desinfizierend. Sie werden zur Durchspülung der Nieren und der ableitenden Harnwege eingesetzt, sorgen für vermehrte Harnbildung und fördern die Salzausscheidung. Sie ernähren die Muskulatur und helfen  bei rheumatischen Beschwerden. Auf die Haut des HUndes aufgetragen kann es Juckreiz lindern.


Borretsch (Borago officinalis) 

Borretsch, vereinzelt auch Boretsch geschrieben oder als Gurkenkraut oder Kukumerkraut bezeichnet, ist eine Gewürz- und Heilpflanze in der Familie der Raublattgewächse. Borretsch enthält Schleim, Alantoin, Alkaloide, Flavonoide, Gerbstoffe, Gerbsäure, Saponine und in den Samen wertvolles Öl mit Gammalinolensäure. Borretsch wirkt entgiftend, entzündungshemmend, nervenberuhigend, harntreibend, schleimlösend und regt den Stoffwechsel an. Haut, Haare und Nägel können sich beim Hund verbessern. Es bringt neue Lebensfreude in den Hund. Eingesetzt wird Borretsch bei Erkrankungen der Nebennierenrinde (z. B. bei Cushings), Husten, Verstopfung, Rheuma, Herzbeschwerden, und durch den hohen Gehalt an Gammalinolensäure ist das Öl besonders bei Ekzemen und Hautausschlägen des Hundes hilfreich. Borretsch kann außerdem als Beilage im Gemüseanteil der Rohernährung des Hundes gefüttert werden, allerdings bitte nur in Maßen da es sonst die Leber zu sehr belasten kann..

Äußerlich hilft er bei schlecht heilenden Wunden, Ekzemen, Hotspots und Ausschlägen.
Gegenanzeigen: Nicht trächtigen Hündinnen verabreichen und bei Lebererkrankungen nur in kleinen Mengen.Das Borretsch- Öl  ist für Hunde unbedenklich.

 

Brombeerblätter:
Die Brombeere ist ein Rosengewächs. Brombeerblätter helfen gut bei Durchfall und Erkrankungen der Atemwege.Auch gegen Endzündungen im Maulbereich des HUndes kann Brombeerblätter- Tee eingesetzt werden.
 
 
Breitwegerich:
Der Breitwegerich ist ein sehr gutes  Wundheilmittel, er stillt Blutungen und wird bei , Darmentzündungen,Magenschleimhautentzündungen, Katarrhen der oberen Luftwege und Bronchitis angewendet. Bei Prellungen, Quetschungen,  und Knochenbrüchen erweist er gute Dienste. Ganz nebenbei ist er auch noch ein harntreibendes Mittel und ist fiebersenkend.

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