Maulhöhlenkrebs

Maulhöhlenkrebs beim Hund


Bösartig sind Plattenepithelkarzinome, orale Melanome und Sarkome. Hunde die einen Maulhöhlentumor haben fressen schlecht, magern ab und ihr Speichel kann blutig sein. Oft werden Tumoren im Fang erst entdeckt, wenn Metastasen in andere Organe gelangt sind.

Das Melanom ist der häufigste Maulhöhlentumor des Hundes. Es zeigt ein gutes ­Ansprechen auf die Strahlentherapie (Abb. 1a und b) – beschrieben sind Ansprech­raten von 83%–100%.

Orale Melanome und Sarkome können bösartige Plattenepithelkarzinome sein. Tumore im Maul werden leider oft erst entdeckt, wenn Metastasen in andere Organe gelangt sind. Hunde mit Maulhöhlentumoren fressen schlecht, magern ab und ihr Speichel kann blutig sein.

Beim Hund sind 50 % der histologisch untersuchten Neubildungen bösartig. Die Maulhöhle ist die viert häufigste Lokalisation für bösartige Tumoren bei Hund. Durch die oft späte Diagnose haben sie leider auch eine schlechtere Prognose, daher ist es sehr wichtig mit dem Hund vom Welpenalter an das Zähne zeigen zu üben.

Teilweise werden aber auch sichtbare Wucherungen als nicht so schlimm angesehen. Vielleicht hat mein Hund sich ja nur am Stöckchen verletzt oder nicht selten wird eine Wucherung mit einer entzündlichen Reaktion des Zahnfleisches, z.B. auf eine Parodontitis, verwechselt.

Bis eine Diagnose gestellt wird, ist oft viel Zeit vergangen. Größere Areale der Maul­schleim­haut und/oder der Kieferknochen können in dieser Zeit bereits involviert sein. Lokale Lymphknoten oder die Lunge könnten bereits mit Metastasen in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Daher ist es sehr wichtig seinem Hund wenigstens einmal pro Woche ins Maul zu schauen.

 

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